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Hendrik Balck

Gesamtwerbeleitung Blanvalet / Kinder- und Jugendbuch

Hendrik Balck © Silvio Knezevic

1. Was beinhaltet Ihr beruflicher Alltag?

So etwas wie einen „typischen“ Arbeitstag oder gar „Alltag“ gibt es nicht. Und das ist auch gut so. Es ist vielmehr ein Mix aus „Kommunikation“ (Telefon, E-Mail, live mit Kollegen und externen Partnern), „Organisation“ (Terminierung, Steuerung, Kontrolle, Briefing von Agenturen), „Controlling“ (Überwachung und Einhaltung von Budgets) bis hin zu „Kreativität“ (Kampagnen beurteilen und/oder initiieren), „Produktion“ (Realisation von Werbemitteln von Print bis Kino und TV-Kampagnen, Prüfen von Trailern, Anzeigen, Media-Einkauf etc.), „Weiterbildung“ (Lesen von Büchern und Branchenmedien und Tweets, Teilnahme an Führungskräfte-Coachings und Veranstaltungen) und einem großen Anteil „Neugierde“ – (Messe-Teilnahmen, redaktionelle Berichte, Entwicklungen und Technologien, Socialising und Netzwerken). Weiterhin schaffe ich auch die organisatorischen Struktur– also die Rahmenbedingungen, damit die Werbeteams in meinen Bereichen Kinder-und Jugendbuch cbj/cbt, sowie bei Blanvalet, Limes und Penhaligon optimal arbeiten können.

2. Wie sind Sie zur Verlagsgruppe Random House gekommen? Wie sah Ihr bisheriger beruflicher Weg aus?

Es waren wohl eher verschlungene Wege. Ich bin gelernter und studierter Werbe- und Marketeer. Komme ganz ursprünglich aus dem Mode- und PR-Bereich. Ich war dann über elf Jahre beim größten europäischen Unterhaltungselektronik-Anbieter tätig und danach einige Zeit Mitinhaber einer Werbeagentur.

Über diese Tätigkeit wurde ich auch auf die Verlagsbranche aufmerksam, und bewarb mich um die Position des Werbeleiters für Blanvalet. Seit April 2015 bin ich zudem zusätzlich zu den Blanvalet-Verlagen als Gesamtwerbeleiter/Head of Marketing verantwortlich für die Marketing-Aktivitäten der Kinder- und Jugendbuch-Verlage cbj/cbt.

3. Was motiviert Sie in Ihrer Arbeit? Wofür brennen Sie?

Ich motiviere mich selbst, und natürlich sind es Erfolge, die mich dabei besonders pushen. An Tagen, an denen wir z.B. ein Buch auf den vorderen Plätzen der Bestsellerliste finden, ist meine Stimmung natürlich ganz besonders gut. Aber auch wenn ich merke, dass die Stimmung in meinen Teams gut ist und wir erfolgreich unterwegs sind. Wenn wir Arbeitsabläufe optimieren. Wenn wir Dinge auch gegen äußere Widrigkeiten realisieren können und unsere Werbebotschaften draußen präsent sind. Ein Plakat, das am Bahnhof hängt und den Weg über die sozialen Netzwerke wieder zurück zu mir schafft. Letztlich auch „schnöde Zahlen“. Die Abverkäufe stimmen, wir gewinnen Marktanteile hinzu, und unsere Bücher verkaufen sich überproportional gut.

4. Was macht die Arbeit bei der Verlagsgruppe Random House für Sie besonders?

Herausragend ist die Zusammenarbeit mit den (Verlags-)Menschen. Jeder ist offen und hilfsbereit – und Fragen werden jederzeit beantwortet. Das „Prinzip der offenen Türen“ ist nicht neu, wird hier aber konsequent gelebt. Es ist ein besonderer „Spirit“. Neben so erfreulichen Rahmenbedingungen wie Kantine, Büroausstattung, Tiefgaragenstellplatz und Erfolgsbeteiligungen, ist es vor allem auch die Freiheit (und gleichzeitig Verantwortung) für Projekte und Arbeiten.

5. Welches Buch hat Sie geprägt?

Die frühkindliche Prägung erhielt ich mit dem Buch des amerikanischen Autors Munro Leaf Ferdinand der Stier –illustriert von Werner Klemke. Dieser gehütete Buchschatz kommt jetzt meinem Nachwuchs zu Gute für die eine oder andere Gute Nacht-Geschichte.

Aktuell sind es natürlich unsere aufregenden, spannenden, unterhaltsamen, ernsten, verrückten, lehrreichen, emotionalen, witzigen, charmanten Blanvalet, Limes, Penhaligon, und cbj/cbt.